Die Band

Schattenspiel?

Ein ungewöhnlicher Name für eine Kirchenband…? Nun ja, der Name bezieht sich natürlich auf unseren Herkunftsort, Schatthausen (historisch: Schadehusen) – aber genauso auf unsere erste Probe, die an einem der ersten schönen Frühlingstage 2014 stattfand, und daher kurzerhand nach draußen verlegt wurde, in den Schatten der Bäume hinter dem Pfarrhaus.

Seitdem hat sich einiges getan – was geblieben ist, ist unser Spaß an der Musik (nicht nur in der Kirche) und die Freude an den gemeinsamen Auftritten.

Wer ist dabei?

Unsere aktuelle Stammbesetzung:

Stefanie Strothotte: Leadgesang, Flöte, E-Bass, Cajon

Martin Haffner: Keyboards, Gitarre, E-Bass, Gesang

Claudia Schröder: Leadgesang, Akustik-Gitarre, Ukulele

Thomas Grab: Akustik-Gitarre

Valentin Bauder: Schlagzeug, Cajon

Stefan Fahle: E-Gitarre, Gesang

 

Als regelmäßige Gastspieler immer wieder mit dabei:

Jens Logies: E-Bass

Staffan Öhman: Piano

 

 Geschichte

2013

Der erste, also wirklich absolut allererste Auftritt dürfte beim Krippenspiel am 24. Dezember 2013 gewesen sein. Marlen Römmer (Gitarre) und Martin (Piano) sind sich bei der Vorbereitung über den Weg gelaufen, und haben beschlossen, die Krippenspiel-Kinder beim Singen zu begleiten. Damals hat allerdings noch niemand auch nur im Traum geahnt, dass daraus im nächsten Jahr eine „richtige“ Kirchenband wird…

2014

… ging es richtig los: Anfang des Jahres stieß Stefanie (Flöte / Gesang), damals zuständig für die Kinder-Krabbelgruppe, dazu, und zu dritt wurde bei einer Taufe gespielt. Kurz darauf war die Urbesetzung mit Valentin (Cajon) komplett, und der erste gemeinsame Auftritt als – noch namenlose – Band war im März 2014 anlässlich der Vorstellung der Konfis (zusammen mit unserem regelmäßigen Special Guest, Organist Staffan Öhman).

Da wir keine halbe Sachen machen, haben wir uns direkt danach für die Musikbühne beim Bezirkskirchenfest 2014 in Hockenheim angemeldet, und hatten dort Ende Juni den ersten, sehr erfolgreichen Bühnenauftritt, zusammen u.a. mit den „Nachtigallen“ und „Kol Kore“ – auch wenn wir am Ende aus Zeitgründen schneller von der Bühne runter mussten, als wir (und das Publikum) das wollten. Bei der Gelegenheit wurde auch gleich das erste selbst geschriebene Lied präsentiert: „Im Schatten“. Anlässlich dieses Auftritts musste dann auch ein Bandname her, und nach kurzer (aber intensiver) Diskussion war klar: wir heißen „Schattenspiel“. (Die alternativen Namensvorschläge sind glücklicherweise in der Versenkung verschwunden).

Nach dem Open-Air-Gottesdienst auf dem Oberhof und dem Schulanfänger-Gottesdienst folgte dann unser erster „rein weltlicher“ Auftritt: auf der Bühne im Kerwezelt in Schatthausen im Oktober 2014, als Vorgruppe der „Rollers“. Das Publikum ist begeistert, wir auch. Im Advent versuchen wir uns an einem Weihnachtsprogramm anlässlich der Adventsfenster-Öffnung in Schatthausen, was zwar gut ankommt, aber aufgrund eines ungeschickten Termins nicht so viele Zuhörer wie erhofft anzieht. Und mit dem Auftritt beim Krippenspiel geht das erste gemeinsame Jahr dann zu Ende.

2015

Nach einem erfolgreichen Start gemeinsam mit den KiGo-Kindern beim Tauferinnerungsgottesdienst im März gibt es für die Hälfte der Band erst einmal eine Prüfungs- bzw. Babypause. Hilfe naht in Person von Claudia (Gesang, Gitarre) und Stefan (E-Gitarre). In neuer Formation spielen wir in der Kirche von Schatthausen beim Festgottesdienst zur Einweihung der neuen Beschallungsanlage, und „demonstrieren eindrucksvoll deren Fähigkeiten“ – das schreibt zumindest die Presse. Eine Woche später dann der Gottesdienst zur Begrüßung der neuen Konfis.

Im Juli ist die Band beim traditionellen Open-Air-Gottesdienst wiedervereint, und erntet begeisterten Beifall für das zu diesem Anlass geschriebene Lied „Gib mir ein Netz“. Im September stößt Jannik (Piano) dazu, Martin wechselt an den Bass, und die Besetzung von nunmehr sieben Männern und Frauen ruft beim Einschulungsgottesdienst den Kommentar hervor „Ihr seid seit dem letzten Jahr aber ganz schön gewachsen…“. Da unter den Schulanfängern sowohl ein Kind als auch ein Patenkind von Bandmitgliedern sind, haben wir natürlich auch wieder ein neues Lied geschrieben: „Geh deinen Weg“.

Das Jahr endet mit dem Krippenspiel-Gottesdienst und der selbst für Schattenspiel-Verhältnisse spontansten Umdichtung aller Zeitung (aus „Wonderful Dream“ wird am Nachmittag des Heiligabend „Ein wunderbarer Traum“ und um 17:00 Uhr uraufgeführt).

2016

Das Jahr beginnt mit einigen Gastspielen als Aushilfsband in der „Alternativer Gottesdienst“-Reihe in Wiesloch. Gleichzeitig startet der Projektchor erstmals mit den Proben für die Teilnahme am „Luther“-Oratorium.

Im Sommer begleitet die Band den „Gottesdienst im Grünen“, der in diesem Jahr erstmals am Wasserschloss Schatthausen stattfindet bzw. stattfinden sollte. Das Thema „Sintflut“ erwies sich möglicherweise doch als unglücklich gewählt, denn bei sintflutartigem Regen musste der Gottesdienst spontan in die Kirche verschoben werden. Aus Zeitgründen verlassen Marlen und Jannik die Band, dafür kommt Jens als regelmäßiger Gast am Bass hinzu.

Im Herbst begleiten wir traditionell wieder den Einschulung-Gottesdienst. Im November gestaltet der Luther-Projektchor mit Bandbegleitung einen Gottesdienst in Schatthausen, und nimmt am Musikfestival Gauangelloch teil.

Ende des Jahres findet in Schatthausen wieder ein weihnachtlicher Dorfmarkt statt, bei dem wir auf der Treppe des Pfarrhauses gleich zwei Sets (traditionellere Weihnachtslieder und Weihnachts-Folk) spielen. Mit dem Krippenspiel geht das Jahr zu Ende.

2017

Das Jahr beginnt mit der Aufführung des „Luther“-Oratoriums in Mannheim (SAP-Arena). Das Thema „Luther“ zieht sich natürlich auch durch das gesamte Reformations-Jubiläums-Jahr: Im Sommer gestaltet die Band den Gottesdienst am Wasserschloss mit dem Thema der Reformation, im Herbst beteiligt sich der Projektchor an der „Luther“-Aufführung in Berlin. Weiterhin hat der Projektchor noch ein Gastspiel in der Thomasgemeinde in Heidelberg, ebenfalls mit Luther-Liedern.

Die Einführung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden im Juni wird erstmals von einem Gospel-Projektchor mit Bandbegleitung gestaltet, der bei den neuen Konfis und der Gemeinde sehr gut ankommt. Erstmals dabei ist auch als neues Bandmitglied Thomas an der Gitarre.

Im Herbst beteiligt sich die Band am Gemeindefest mit Sponsorenlauf zur Finanzierung der Kirchenrenovierung, kurze Zeit später an der musikalischen Gestaltung der Kerwe in Schatthausen, und springt sehr spontan (mit einem halben Tag Vorlauf) am Erntedankfest für den verhinderten Posaunenchor ein. Im Herbst beteiligen sich Stefanie und Martin an einem von der Badischen Landeskirche veranstalteten Songwriting-Seminar, und kommen mit mehreren geplanten und drei fertig produzierten Liedern im Gepäck wieder nach Hause.

Das Krippenspiel wird dann auch direkt zu einem Höhepunkt mit drei selbstgeschriebenen Liedern, die vom Kinderchor begeistert gesungen werden.

2018

Ein besonderes Highlight gibt es gleich zu Beginn des Jahres zur Konfirmation: aus guten Segenswünschen, die die Eltern ihren Kindern mit auf den Weg geben wollen, wird ein eigenes Lied geschrieben, das der Elternchor den Konfis vorsingt.

Anfang des Jahres nehmen Stefanie und Martin an einem „Gospel Sound“-Workshop (Sologesang und Klavier) bei Christoph Georgii und Tine Wiechmann teil, und bringen die Songs der Band „Enaim“ mit in die Gemeinde. Mit diesen Liedern wird im Juni dann auch der nächste Auftritt des Projektchors gestaltet.

(wird fortgesetzt…)